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Poffers auf der Kulinaria in Pirmasens

Unser erster Poffers-Messebesuch wird wohl für immer unvergesslich bleiben. Aber nicht etwa, weil uns die Besucher den Stand einrannten, dass der Poffers-Teig ausging oder gar wegen schlafloser Stress-Nächte. Nein, Aufregung und Stress waren auf der Kulinaria in Pirmasens eher Fehlanzeige – in Erinnerung werden uns vor allem eine schicksalhafte Zusammenkunft mit einem Vogel, unser erster verkaufter Messe-Mimpi und die ein oder andere Lektion in Sachen Messe-Management bleiben.

Poffers_Messewagen

Es kann losgehen: Unser Pofferswagen auf der Kulinaria in Pirmasens.

Backstube oder Messestand?

Vor unserem ersten großen Messeauftritt war einiges zu organisieren: Wir zimmerten Ständer für unsere Mimpis, schätzten ab welche Mengen wir von unseren Produkten brauchten, packten Poffers-Taschen, Backsets und Mimpis zusammen und dann – zack – ab damit in den Poffers-Wagen.

Poffers-Produktsortiment

Die geballte Poffer-Ladung: Unser Präsentationstisch bei der Kulinaria – oben auf unserem Wagen waren wir ein bisschen weit weg.

Im Nachhinein müssen wir allerdings sagen, dass er nicht die optimale Lösung für eine Messe ist. Für kommende Messen werden wir uns Messemöbel besorgen. Es ist unpraktisch, wenn man nicht auf Augenhöhe der Standbesucher ist, so dass man ordentlich präsentieren und miteinander sprechen kann.

Drum prüfe, wer sich für die Messe bindet

Selbstgemachter_Mimpi-Ständer

Wegen uns hätten es ruhig ein paar mehr verkaufte Mimpis sein dürfen.

Apropos nächste Messe: Das nächste Mal werden wir der Messe unserer Wahl einen Probebesuch abstatten, bevor wir einen Standplatz beziehen. Etwas enttäuscht waren wir schon: Es kamen wenige Besucher an unseren Wagen – und die, die kamen waren zurückhaltend. Unseren ersten historischen Messe-Mimpi verkauften wir leider erst Samstags – gefreut haben wir uns trotzdem. Gemeinsam mit den Veranstaltern, die sich wunderten, warum bei uns so wenig los war, können wir nur fachsimpeln, woran es gelegen haben mag. Vielleicht am ungünstigen Standort, vielleicht an der allgemein geringen Besucherzahl oder an der Tatsache, dass wir keine regionalen Anbieter waren – wie auch immer, acht Stunden können wirklich sehr lang sein. Gut, dass wir nette Nachbarn hatten, die mit uns ihre Messerfahrungen teilten.

Am Ende ging es uns allerdings ein bisschen wie dem armen Vogel, der sich in die Messehalle verirrt hatte und drei Tage darin ausharren musste: Wir waren froh, wieder im Freien zu sein.