Archiv für den Monat: November 2013

Die guten Seiten der Weihnachtszeit

Und es passiert doch tatsächlich alle Jahre wieder: Plötzlich riecht es aus irgendeiner Ecke nach Orangen und Glühwein und der Blick auf den Kalender offenbart: In vier Wochen ist Weihnachten. Jetzt heißt es “Ruhe bewahren” und die guten Seiten der Vorweihnachtszeit genießen.

1. All die schönen Weihnachtsmärkte

Die Vorweihnachtszeit ist unschlagbar gesellig, der hohen Dichte an – nein nicht auf – Weihnachtsmärkten sei Dank. Zu eurem Glühwein und Punsch könnt ihr in diesem Jahr auf gleich drei Weihnachtsmärkten Poffers naschen:

  • Auf dem Adventszauber auf dem Marienplatz vom 30.11. – 7.12.
  • Auf dem Adventszauber auf dem Mozartplätzle am 8.12.
  • Auf dem Esslinger Adventsmarkt an allen vier Advents-Wochenenden

Unsere Special für die Vorweihnachtszeit: Poffers mit weihnachtlicher Tonkasoße – ein Gedicht!

Poffers-mit-Tonkabohnensoße

Kommt uns auf dem Weihnachtsmarkt besuchen und probiert unsere Weihnachts-Kreation mit Tonkasoße.

2. Adventskaffee mit Freunden, Familie und Poffers

Die heimelige Variante des Weihnachtsmarkt ist das Treffen zum Adventskaffee. Es eignet sich auch für alle, denen die Dichte – ja dieses Mal auf – Weihnachtsmärkten zu hoch ist. Bei Kaffee, Tee, Punsch und Glühwein und natürlich Stollen, Plätzchen und Co. kann man einen trüben Wintertag schon ganz gut überstehen.

Wer eine Poffers-Pfanne besitzt, sollte unbedingt mal die Plätzchen durch weihnachtliche Poffers ersetzen. Über die Weihnachtszeit bekommt ihr bei uns am Stand wieder eine Weihnachts-Backmischung.

3. Geschenke besorgen

An dem Punkt Geschenke scheiden sich ja nach wie vor die Geister: Solls welche geben oder nicht. Wenn ja, nur ganz Kleine oder doch was Größeres? Nur zu Weihnachten oder auch zu Nikolaus? Und was ist eigentlich mit einem Adventskalender?

Mimpis-Weihnachtsgeschenke

So klein, dass sie auch in den Adventskalender passen:   Unsere Mimpis.

Wir finden: Jedem das Seine. Für alle Schenker gibt es bei uns hübsche Geschenkideen nach dem Motto “Verschenken Sie Backen”: Unsere drei Backsets zum Poffers-Backen für zu Hause, unsere Weihnachts-Backmischungen und Mimpis – die eignen sich auch wunderbar als Kleinigkeit für den Adventskalender.

Sprecht uns einfach am Wagen an und nehmt eure Geschenke gleich mit oder bestellt im Online-Shop.

 

4. Kerzchen anzünden

Draußen ist es jetzt meistens so duster, dass eine Kerze fast immer lohnt. Wir nehmen ein Teelicht, ein leeres Mimpi-Glas, lehnen uns entspannt zurück und freuen uns über die schönen Seiten der Weihnachtszeit.

Gefüllte Poffers – das vielleicht schnellste Rezept der Welt

Auf den Inhalt kommt es an! Und nein, diesmal sprechen wir nicht von ausgewählten Zutaten für Soßen, Teig und Co. sondern von Poffers mit Inhalt. Klingt kompliziert – ist es aber gar nicht. Ganz im Gegenteil, es ist vielleicht die schnellste und spaßigste Art Poffers einen individuellen Charakter zu verleihen. Einbacken lautet die Devise und für die Umsetzung braucht ihr nur eure Poffers-Pfanne, Teig und das Lebensmittel eurer Wahl, zerteilt in mundgerechte Häppchen – und schon kann es losgehen.

  1. Zur Hälfte die Mulden der Poffers-Pfanne mit Teig füllen.
  2. Häppchen reinlegen.
  3. Den Rest der Mulde mit Teig füllen und backen lassen, bis der Teig am Rand trocken wird.
  4. Poffers drehen und – Zack – nach einer weiteren Minuten sind die gefüllten Poffers fertig.

Hier sind unsere Lieblingsfüllungen.

Poffers gefüllt mit Bananen

Wir lieben Poffers, die mit Bananen gefüllt sind.

Gebackene Banane à la Poffers

Viele von euch kennen sicherlich die gebackenen Bananen, die es in asiatischen Restaurants als Nachtisch gibt. Köstlich sind die. Und ebenso köstlich ist es, wenn ihr Bananen-Scheibchen in eure Poffers einbackt. Selbstverständlich lassen sich die Häppchen weiter verfeinern zum Beispiel mit Honig oder Schokosoße aber auch pur sind sie ein echter Knaller.

Garnelen im Poffers-Mantel

Die schmecken nicht nur gut sondern machen auch auf dem Teller echt was her.

Garnelen im Poffers-Mantel

Unsere liebste herzhafte Variante klingt schon fast nach Haut Cuisine. Probiert mal Garnelen in eure Poffers einzubacken. Am besten mariniert ihr sie zuvor und bratet sie kurz an. Dann schmecken sie pur oder eignen sich wunderbar als Vorspeise mit einem würzigen Dip oder auf einem bunten Salat.

Einbacken als Gesellschafts-Event

Uns macht das Poffers-Füllen so viel Spaß, da man eigentlich nichts falsch machen kann. Potenziert wird das Vergnügen, wenn ihr gemeinsam mit Freunden und Familie experimentiert. Dazu eignet sich unser neues Poffers-Party-Set am besten. Das kann man à la Raclette auf den Tisch stellen, einstecken, losbacken. Noch schnell die vier Teigfläschen und Holzgäbelchen, die das Set enthält, in der Runde verteilt, und dann kann die Poffers-Party steigen.

Die Geschichte einer Backmischung

Was macht unsere Poffers zu Poffers? Das Geheimnis liegt in der Teigmischung – und zum guten Teil an der Wahl des richtigen Buchweizens. Aber was ist eigentlich Buchweizen? Das war eine der ersten Fragen, die wir uns stellten, als wir in der Küche standen und mit unserer Poffertjes-Produktion loslegen wollten. Vom Namen Poffers, einer fahrbaren Backstube und einem eigenen Online-Shop, in dem wir unsere Poffers-Backmischung verkaufen, waren wir damals noch weit entfernt.

Damals ging es um die Basics, wie man so schön sagt. Und – dem Internet sei Dank – gab es genug Rezeptideen. Nur waren die natürlich – na sagen wir mal – nicht ganz eindeutig. Frei nach dem Motto “Probieren geht über Studieren” verwandelten wir unsere Küche also zeitweise in eine Versuchs-Backstube.

Poffers-Teig

Bis wir die perfekte Poffers-Teigmischung kreiert hatten, haben wir sehr viel experimentiert.

Buchweizen ist nicht gleich Buchweizen

Eine umfangreiche Forschungsphase widmeten wir dem Thema Buchweizen, einem Gewächs mit Überraschungseffekten. Bereits mit seinem Namen und seiner botanischen Zugehörigkeit stiftet er Verwirrung: Er nennt sich Weizen, ist aber kein Getreide, verleiht den Poffers einen nussigen Geschmack und ist doch keine Nuss. Im Internet lernten wir, dass es sich um ein Knöterichgewächs handelt und dass er somit mit Rhabarber und Sauerampfer verwandt ist – mit deren säuerlichem Geschmack er jedoch so gar nichts zu tun hat. Wie gesagt, ein überraschendes Gewächs, dieser Buchweizen. Und diese Eigenschaft bringt er mit in die Backstube. Es ist bemerkenswert, wie sich das Backergebnis unterscheidet, wenn man an der Buchweizen-Schraube dreht. Das haben wir bis zur schlussendlichen Perfektion getan.

Sieben mal Buchweizen sieben

Es hat gedauert, bis wir das richtige Buchweizenmehl bei einer Mühle in der Region gefunden haben. Bis dahin probierten wir gefühlt jedes Buchweizenmehl, das man in den umliegenden Supermärkten bekommen kann, aus. Feststellung: Es gibt unterschiedliche Arten von Buchweizen. Manchmal ist das Mehl recht hell, dann wieder sehr dunkel. Das verleiht dann den Poffers eine Farbe, als wären sie zu lange gebacken worden. Auch die Körnung des Mehls spielt eine wichtige Rolle. Zu grob soll das Buchweizenmehl nicht sein, wenn man sich wie wir einen fluffigen Poffer wünscht. Heute sorgt der Profi von der Mühle dafür – auf dem Weg dahin siebten wir in unserer Küchen-Backstube viele Kilogramm Buchweizenmehl selbst.

Poffers-Backmischung

Den Buchweizen in unserer Backmischung beziehen wir von einer Mühle aus der Region.

Zutaten auf dem Prüfstand

Doch nicht nur die Buchweizen-Frage wollte geklärt werden. Zusätzlich experimentierten wir mit Backpulver, Natron, frischer Hefe und trockener Hefe, bis wir selbst vollständig zufrieden mit unserer Kreation waren. Das Ergebnis unserer Versuchsreihe könnt ihr bei uns am Stand oder mit einer unserer Backmischungen probieren.